Die Geschichte der Familie Spadafora ist eng verwoben mit der Geschichte des Weinbaus in Kalabrien. Seit über einem Jahrhundert bzw. vier Generationen ist die Familie Teil der kalabrischen Weinwelt. Die Erfolgsgeschichte beginnt 1915 als Ippolito Spadafora, Sohn von Francesco, den Entschluss fasst mit den losen Weinen, die die Landwirte in den Hügeln des Donnicis produzierten, zu vertreiben und handeln. Diesem kleinen Mann mit großer Persönlichkeit gebührt große Ehre, da er in einer schwierigen geschichtlichen Periode der Kriegs- und Nachkriegszeit, beim Versuch seine Familie zu unterstützen, ein Unternehmen aus dem Nichts aufbaute, worüber man heute noch, hundert Jahre später, davon erzählt.
Im Jahr 1968 sorgt Domenico Spadafora, Sohn von Ippolito, für eine radikale betriebliche Veränderung: aus dem bisher regional ausgerichteten wird nun ein national agierender Betrieb mit eigener Flaschenabfüllung und firmeneigenen Etiketten.
1991 zieht die Kellerei von Donnici nach Mangone um und residiert seither in einer neuen, modernen Anlage mit 10.000 qm. Die Kellerei ist an zwei Standorten präsent: zum einen weiterhin in Donnici, wo die Geschichte und die jahrhunderte alte Tradition erhalten sind. Hier können noch die großen Kastanienfässer bewundert werden, in denen in früheren Zeiten die Weine reiften. In Mangone hingegen findet sich die hochmoderne Anlage, wo in unmittelbarer Nähe zu den Weinbergen die Durchführung aller Verarbeitungsschritte samt Abfüllung erfolgt. Die heutige Kellerei wird von Ippolito Spadafora, Sohn von Domenico, geführt. Dank Erfahrung, Kreativität und der täglichen Jagd nach dem besten Weinen, kann ein hoher Qualitätsstandard mühelos eingehalten werden.
Dabei wird nichts dem Zufall überlassen: mit modernster Technik und traditionellen Werten werden hier die Weine gemäß den ISO Standards ISO 9001 produziert.

 

Donnici, ein kleines Dorf südlich von Cosenza, liegt in einer sehr hügeligen Gegend, etwa 400 bis 600 Meter über dem Meeresspiegel. Es ist umgeben von den Flüssen Crati und Savuto. Dank des Einflusses des Tyrrenischen Meeres, genießt das Gebiet ein perfektes Mikroklima: sonnig aber dennoch kühl. Diese historische Landschaft ist geradezu prädestiniert für den Anbau von Reben. Hier, vor allem in den Hügeln des „Fiegos“, erstrecken sich über
einem Gebiet von 25 Hektar Land die Weinberge, die ausschließlich nach der „Alberello“ -Methode kultiviert werden. Der durchschnittliche Ertrag ist recht gering – in etwa 70 Doppelzentner Trauben pro Hektar. Die Produktion ist aufgrund der traditionellen Bewirtschaftungsform stark begrenzt, doch nur auf diese Art
und Weise wird die optimale Traubenqualität erzielt. Die angebauten Sorten sind meist autochthon: Magliocco, Greco rot und Greco weiß, Montonico und Malvasia.
Das hügelige Gelände erlaubt ausschließlich eine händische Weinlese – diese erfolgt zwischen Mitte September und Oktober.
Dank des besonderen Mikroklimas im Donnici-Gebiet, können Weine von höchster Qualität für anspruchsvolle Genießer und Weinliebhaber hergestellt werden. Nicht ohne Grund wurden etliche der hiesigen Weine auf internationalen Wettbewerbe vielfach prämiert.